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Mittwoch, 16. Januar 2019

Buchvorstellung: Einer von 10 - Robert Fuhr

Einer von 10 - Robert Fuhr 

📚📚 Buchvorstellung 📚📚

Ich möchte Euch heute ein interessantes Buch vorstellen:

Einer von 10 - Robert Fuhr

Kann ein Mensch sich damit abfinden, dass Albträume aus seiner Vergangenheit zu seinem Leben gehören? Er weiß, dass er handeln muss, um Erlösung zu finden.
Seine Erlösung besteht allerdings darin, die alten Albträume in neue zu verwandeln.
In einigen deutschen Städten passieren seltsame Todesfälle. Schnell ist klar, dass ein Serientäter dahintersteckt; ebenso, dass der Täter mit den Kommissaren spielt, indem er einen grausigen Countdown an seinen Opfern herunterzählt. Das Besondere an ihm: Er will unbedingt vor Gericht kommen, denn er hat eine Botschaft.
Zwei Probleme stellen sich den Ermittlern: Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, und die Todesursachen sind als Mord vor deutschen Gerichten kaum nachweisbar. Doch der Mörder wendet einen Trick an, um die Kommissare wieder auf seine Spur zu führen. Der Roman, einer wahren Begebenheit folgend, vermittelt Einblicke in eine verborgene Gegenwelt der Dienste und der geheimen Kampfkünste, wie sie kaum jemals gewährt wurden.

Der Autor Robert Fuhr (* 1962), Betriebswirt und Kampfkünstler, lebt und arbeitet am Niederrhein. Seine Gesellschaftskritik trifft bei ihm auf ein Faible für Kriminalgeschichten.

Hier geht es zum Profil des Autors, schaut auch da mal vorbei: https://www.facebook.com/robert.fuhr.1

Erschienen ist das 322 umfassende Buch am 30.03.2018 bei Neobooks, erhältlich als E-book und Print

Dienstag, 15. Januar 2019

Marciniak, Stefan - Satisfaktion Band 1

Satisfaktion - Stefan Marciniak 

Klappentext:
In der Bretagne wird eine schrecklich verstümmelte Leiche gefunden. Commissaire Dabert kommt einem Geheimnis auf die Spur, das weit in die Vergangenheit reicht. Zwischen Bunkeranlagen und idyllischen Küstenregionen wecken der Tote und ein mysteriöser Goldschatz Erinnerungen.
Die Schandtaten der Vergangenheit führen zu Intrigen und blutiger Rache. Denn die Geister jener Zeit können weder vergessen noch vergeben!


Das düster gehaltene Cover und der Titel gefallen mir sehr gut, obwohl ich mit dem Titel erst mal nichts anfangen konnte. In Verbindung mit dem Klappentext eine gelungene Komposition.

Story-Einstieg:
Die Gruppe hört das Gebell der Spürhunde, die Sonne war schon untergegangen, Blitze zuckten über den Himmel. Im gefrorenen Boden war ein Loch, groß genug für einen menschlichen Körper. Der Wind wehte die Decke von der Bahre, beim Anblick des Toten traten die Männer erschrocken zurück. Die alte Frau treibt die Leute an, ein Rudel funkelnder Augenpaare nähert sich unaufhaltsam.
"Lauf", ruft sie ihrem jungen Begleiter zu, "Versteck Dich!". Während der Mann durch Dickicht rennt, spürt sie die Fangzähne die an ihr reißen. Doch sie schreit nicht, er soll sie nicht hören und wegen ihr umkehren....

Charaktere:
Commissaire Christian Dabert verfolgt der Ruf, von sich eingenommen zu sein, er sei vulgär und direkt. Der Oldtimer-Fan ist ein brilanter Ermittler, und trotz seines Rufes ist er durchaus in der Lage Gefühl zu zeigen. In Charles Pensek hat er einen zuverlässigen Assistenzen an seiner Seite.
Louise Bonnaire ist die Chefin der Spurensicherung, kommt erst kühl und reserviert rüber, das ändert sich im Laufe des Buches. Sie gibt Dabert Kontra, lässt sich nichts gefallen.

Schreibstil:
Als erstes fiel mir der etwas saloppe und lockere Schreibstil auf. Durch die bildhafte Sprache konnte ich mir die Umgebung sehr gut vorstellen, man fühlt sich beim Lesen direkt an die Bretagne versetzt. Ebenso bildhaft beschreibt der Autor nicht nur die Örtlichkeiten, auch die Figuren und die Leichen werden detailreich beschrieben, ohne jedoch plump oder eklig zu erscheinen. Ein kleines Beispiel habe ich dafür: die Haut an der Leiche war aufgerollt wie Butterröllchen die man mit einem Messer machen kann. Diese Art der Beschreibung finde ich ungewöhnlich, aber ich konnte mir sofort vorstellen wie die Leiche wohl ausgesehen hat.
Das Buch ist in der übergeordneten Erzählform geschrieben, Vergangenheit und Gegenwart sind zu einer spannenden Geschichte verknüpft. Stefan Marciniak legt in seinem Buch Wert auf scheinbare Nebensächlichkeiten, die aber im gesamten ein vollständiges und harmonisches Bild ergeben, wie zb die Geräusche beim gemeinsamen Essen mit seinem Team.
Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an um in einem überraschenden Schluss zu enden, mit dem ich nicht gerechnet hatte.
Die Protagonisten sind authentisch, deren Handeln nachvollziehbar, die Geschichte logisch aufgebaut. Einzig der Bürgermeister wird meiner Meinung nach zu überspitzt dargestellt.

Fazit:
Dieser erste Teil um Commissaire Dabert hat mir sehr gut gefallen, ein spannendes Buch, das Lust auf den nachfolgenden Teil macht.


  • 260 Seiten
  • Verlag: Independently published (4. Juli 2018)
  • ISBN-10: 1983354163
  • ISBN-13: 978-1983354168
Zum Autor


Freitag, 11. Januar 2019

Neuerscheinung: Der Tote von der Knock - Alfred Bekker

Der Tote von der Knock - Alfred Bekker


 

Werbung /Neuerscheinung:

Ich darf Euch heute etwas neues aus dem Klarant Verlag vorstellen, einen tollen Ostfrieslandkrimi, meine Rezension dazu folgt noch....seid gespannt. 😊

#Neuerscheinung „Der Tote von der Knock“ von Alfred Bekker
Der dritte Ostfrieslandkrimi aus der beliebten Reihe mit Kommissar Steen ist heute erschienen!

Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/EAN[9783955739034]/
Amazon: https://www.amazon.de/dp/B07M6LK2VF
Weltbild: https://www.weltbild.de/artikel/ebook/kommissar-steen-ermittelt-der-tote-von-der-knock_25721892-1

+++Die ostfriesische Stadt Emden wird durch einen brutalen Mord erschüttert. Am Schöpfwerk an der Knock wird Benno Jakobs erschossen aufgefunden. Kommissar Steen und sein Team ermitteln und stellen fest, dass das Opfer eine kriminelle Vergangenheit hatte  er war Mitglied einer Bande von Automatenknackern und saß deswegen im Gefängnis. Die Wahrscheinlichkeit scheint hoch, dass der Täter aus diesem Kreis stammt, weil Benno in letzter Zeit immer wieder Streit mit seinen alten Kumpels hatte. Wollte er bei der Polizei auspacken und musste deshalb beseitigt werden? Gerade als ein Mitglied der Bande unter dringendem Tatverdacht steht, kommt es unerwartet zu weiteren Morden – der Fall nimmt eine völlig neue Wendung und die Zeit für die Polizei wird knapp, denn ein wichtiger Zeuge schwebt in Lebensgefahr…+++

In der „Kommissar Steen ermittelt“ - Reihe sind bisher erschienen:
1. Die Tote im Tief
2. Der Tote am Delft
3. Neu: Der Tote von der Knock

#Ostfrieslandkrimi #Ostfriesland #Emden #AlfredBekker #KlarantVerlag

Schmidt, Andreas - Mädchenfresser

Mädchenfresser- Andreas Schmidt 

Klappentext:
Eine Stadt in den Fängen einer brutalen Bestie: Ein Serienmörder treibt sein grausames Unwesen. Er macht Jagd auf junge Frauen, die er auf brutalste Weise zu Tode beißt. Er zieht seine blutige Spur durch die Stadt und stürzt seine Opfer und Verfolger in einen Alptraum, aus dem es kein Entkommen gibt. Franka Hahne und Michael Stüttgen ermitteln unter extremem Druck, denn niemand weiß, wann der Wahnsinnige das nächste Mal zuschlagen wird …


Das farbige Cover samt dem Titel springen einem sofort ins Auge, der Zahn erregt Aufmerksamkeit.
Der Klappentext macht neugierig auf den Inhalt, gibt einen kleinen Einblick ohne zu viel zu verraten.

Story-Einstieg:
Heute Nacht wird es soweit sein, alle hielten ihn für verrückt, wollten ihn sogar einweisen. In einer verlassenen Fabrikhalle hat er den idelaen Unterschlupf gefunden. Liebevoll streicheln seine Finger über das kalte Leder der Bahre. Hier wird das Treffen ungestört statt finden können, hier wird sie liegen und ihm gehören....

Chraktere:
Mandy ist eine wunderschöne Frau die von einer Modelkarriere träumt. Um einen Fuß in die Türe zu bekommen beginnt sie, sich für Erotik-Fotos auszuziehen. Ihrem Freund Tom passt dies allerdings gar nicht, kommt er doch jedes Mal fast um vor Eifersucht.  Beide sind ein Paar das sich eigentlich liebt, wenn da nicht ein Geheimniss zwischen ihnen stehen würde.
Franke Hahne ist eine 30jährige Kommissarin, die mit ihrem Kollegen Michael Stüttger auf der Jagd nach dem Mörder sind. Beide sind authentisch, mit kleinen Fehlern die sie glaubwürdig erscheinen lassen. Franke ist oft impulsiv, Michael eher der ruhigere Pol, obwohl bei ihm mit der Zeit auch die Nerven blank liegen. Beide Ermittler haben mir sehr gut gefallen.

Schreibstil:
Der Mörder macht in Wuppertal Jagd auf seine Opfer, dabei geht er nicht zimperlich mit ihnen um. Diese Szenen werden bildhaft beschrieben, sind nichts für schwache Nerven. Aufgrund dieser bildhaften Sprache kann sich der Leser gut in die Situation der Opfer hineinversetzten, man hat Mitleid mit ihnen, kann aber ein Stück weit auch nachvollziehen, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Sämtliche Figuren werden authentisch dargestellt, kein Charakter  wirkt überzogen oder unglaubwürdig.
Durch den flüssigen Schreibstil fliegt man nur so durch die Kapitel, die in verschiedene Tage und in verschiedene Uhrzeiten unterteilt sind.
Der Spannungsbogen steigt schnell an und sorgt am Ende für eine Überraschung.
Einen Minuspunkt gibt es dafür, dass der Mörder wohl schon viele Jahre auf der Jagd war und nie ein Zusammenhang zwischen den alten und den aktuellen Morden hergestellt werden konnte.

Fazit:
Ein tolles Buch mit einem interessanten Thema, das vom Autor spannend umgesetzt wurde. Hat mit gut gefallen, empfehle ich gerne weiter.


  • 4692 KB
  • Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS (1. Dezember 2018)
  • ASIN: B07K6WC1F8
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Montag, 7. Januar 2019

Ruthe, Luisa - Phantomreiter: Sie bringen den Tod

Phantomreiter: Sie bringen den Tod - Luisa Ruthe 

Klappentext:
Veronas Eltern haben viel mit ihr vor: Sie soll einmal das Kaufmannsgeschäft übernehmen und benötigt dafür dringend einen Ehemann. Sie selbst interessiert sich jedoch nicht für die Söhne befreundeter Familien, sondern für alte Legenden - Geschichten über phantomhafte Krieger auf Pferden, in deren Augen Flammen lodern. Eigentlich hatte sie sich fast schon mit ihrer Situation abgefunden, doch plötzlich taucht dieser Unbekannte auf: bewusstlos, halb erfroren und augenscheinlich verletzt. Es zeigt sich schnell, dass der Fremde mehr als nur ein Geheimnis verbirgt. Ein Krieg bricht aus und Albträume werden Realität.

Cover und Titel sind mir sofort ins Auge gesprungen. Der Totenkopf mit dem roten Nebel kommes sehr geheimnisvoll daher, dazu passt die Schrift hervorragend.

Der Klappentext gibt dem Leser einen kleinen Einblick auf den Inhalt, macht neugierig auf die Phantomreiter, wer sie sind und vor allem was sie sind.

Story-Einstieg:
Verona ist eine junge Frau aus gutem Hause. Sie begibt sich wie so oft auf den Weg zu ihrer Tante, eine seltsam wirkende Kräuterfrau die außerhalb der Stadt wohnt. Es beginnt bereits zu dämmern und sie beeilt sich um nicht zu spät zu kommen. Sie freut sich schon auf die Geschichte des Reiches, die heute auf dem Lehrplan steht. Sie liebt die Geschichten über Kriege, nordische Reiter auf von Dämonen besessenen Pferden und krachenden Schwertern.
Plötzlich entdeckt sie einen am Wegrand liegenden Mann, gekleidet in einem zerschlissenen schwarzen Mantel, eine Kapuze verdeckt das Gesicht und die dunklen Haare. Schnell holt sie ihre Tante Garda zu Hilfe, und gemeinsam bringen sie den bewusstlosen Fremden in ihr Haus....

Charaktere:
Zum einen wäre da Verona. Sie ist eine Tochter aus gutem Haus. Ihr Eltern möchten sie gut verheiraten, wobei das materielle mehr zählt als Gefühle oder gar der Wille der Tochter. Anfangs ist Verona das verwöhnte, leicht aus der Fassung zu bringende Mädchen, je weiter die Geschichte fortschreitet um so erwachsener wird sie, stellt sich den Herausforderungen.
Zum anderen wäre da der Nordling, seinen Namen erfahren wir erst später. Ihn umgibt eine geheimnisvolle Aura, doch Verona kommt nach und nach hinter sein Geheimnis.
Veronas Tante Garda ist eine gebildete und vielseitige Frau, von ihr lernt Verona viel über die Geschichte ihres Landes, über andere Völker und über die Heilkraft der Kräuter.

Schreibstil:
Am Anfang des Buches findet man eine kleine Landkarte, diese hilft dem Leser sich zu orientieren, dies finde ich sehr gut. So kann man sich die Aufteilung der Reiche besser vorstellen. Die Autorin schreibt flüssig, die Geschichte ist leicht und trotzdem spannend zu lesen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und liebevoll beschrieben, ihr Verhalten den Umständen entsprechend. Sehr interessant ist, dass beide die selben Situationen zum Teil unterschiedlich wahrnehmen, die Gedankengänge und Empfindungen werden von der Autorin sehr gut aufgezeigt.
Die Reiche und ihre Bewohner stellt die Autorin detailreich dar, die Kampfszenen sind ausführlich aber nicht zu brutal beschrieben.
Die Kapitel sind chronologisch geordnet, das Buch wird in der übergeordneten Erzählfom geschrieben.

Fazit:
Schon von den ersten Seiten an war ich von der Geschichte gefesselt. Ich war fasziniert von der Entwicklung der Protagonisten und ihren Erlebnissen und habe richtig mitgefiebert und mitgelitten. Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen und freue mich schon auf den zweiten Teil, auf den wir leider noch etwas warten müssen.


  • 217 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (21. Dezember 2018)
  • ASIN: B07KQDKKJ3

Zur Autorin


Freitag, 4. Januar 2019

Delore, Kate - Todesfall und Topfenstrudel

Todesfall und Topfenstrudel - Kate Delore 

Klappentext: 
Als Mia Häfner ihren Freund tot im Bett findet, ist sie sich sicher: Das war kein Selbstmord — auch wenn Kriminalhauptkommissar Hasselberg, der nur noch seine heimliche Affäre im Kopf hat, ihr gebetsmühlenartig das Gegenteil einreden will. Denn es tauchen immer mehr Leichen auf — für Mia also höchste Zeit, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen.
Was sie jedoch nicht weiß: Jemand hat schon längst ein Auge auf sie geworfen, um den heimtückischen Plan zu vollenden, in dessen Fokus sie mehr steht, als sie ahnt.

Cover und Titel sind aufeinander abgestimmt, der Leser erwartet nun einen heiteren Regional bzw. Alpen-Krimi. Das Cover kommt recht bunt und fröhlich daher, passend zum Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig, die Schrift kann für den ein anderen allerdings etwas schwierig zu lesen sein. Sie passt zwar zum Cover, eine andere Schriftart wäre vielleicht passender für mehr Text. Nicht jeder hat seine Lesebrille beim Einkaufen auf, es wäre schade wenn aus dem Grund das Buch nicht in den Einkaufskorb wandert.

Story-Einstieg:
Ein Selbstmörder steht oben auf dem Fensterbrett des vierten Stock. Gefährlich wankt der halbnackte Mann hin und her, die sensationsgierige Menge unten hält den Atem an. Man hört schon die Polizeisirenen als er das Glas hebt und der Menge zuruft: "Ciao und pfiat di, du schäbige alte Welt!"
Nach einem letzten Schluck stürzt der Mann nach unten, dem vermeintlichen Paradies entgegen.

Charaktere:
Mia Häfner steht mit beiden Beinen auf dem Boden,weiß was sie will. Sie ist am Boden zersört als sich ihr Freund das Leben nimmt. Sie versucht wieder auf die Beine zukommen, sucht sich Hilfe.
Majestät X ist der geheimnisvolle Fremde im Buch. Lange ist unklar warum er Menschen erpresst, was er damit bezweckt. Obwohl er meiner Meinung nach recht laienhaft handelt, kann er sein perfides Spiel durchziehen.
Kommissar Hasselberg ist die Gutmütigkeit in Person. Trotzdem ist er nicht zu unterschätzen, er zieht sein Ding durch - wenn es sein muss auch alleine. Gerne lässt er sich dabei von seinem Gspusi ablenken.

Schreibstil:
Lustig ist gleich am Anfang das Bayrisch-Deutsch Lexikon. Obwohl ich viele Begriffe schon kannte habe ich auch noch dazu gelernt.
Zu Beginn eines jeden Kapitel wird dem Leser Datum und Uhrzeit (manchmal auch der Ort) mitgeteilt, das Buch ist allerdings nicht chronologisch aufgebaut.
Das Buch wechselt zwischen übergeordneter Erzählform und Mias Part in der Ich-Form. Das hat mich erst etwas irritiert, nachdem ich mich daran gewöhnt hatte war es kein Problem mehr, ich fand sogar Gefallen daran.
Es gibt verschiedene Erzählstränge, zum einen Mias und den von Majestät X, dazu noch ein paar Nebenschauplätze, die alle nach und nach ein Bild ergeben.
Die Protagonisten sind bodenständig und meist authentisch. Einzig Ryan hat mir gar nicht gefallen, er wirkte so zwanghaft eingesetzt um seinen einen großen Auftritt zu bekommen.
Nach dem Selbstmord begibt sich Mia in psychologische Behandlung, dieser Teil war teilweise etwas langatmig, allerdings versteht man Mia dadurch besser, kann sich besser in sie hineinversetzen.
Der Schreibstil ist humorvoll und kurzweilig, kurze und klare Sätze runden das Ganze ab.  Ein leichter Spannungsbogen zieht sich durch das gesamte Buch, mehr wird es leider auch nicht. Das Ende war überraschend, warum sich der Täter aber diesen Spitznamen gegeben hat? Ich hätte sicherlich einen anderen für mich gewählt.

Fazit:
Ein unterhaltsamer und kurzweiliger Krimi mit einer feinen Prise Humor und einem Schuß Ernsthaftigkeit, ich hatte viel Spaß beim lesen.


  • 228 Seiten
  • Verlag: Latos Verlag; Auflage: 1 (15. Oktober 2018)
  • ISBN-10: 3964150134
  • ISBN-13: 978-3964150134
  Zur Autorin

Sonntag, 30. Dezember 2018

Grüneweg, Verena/ Pfolz, Karin - Tödlicher Bestseller

Tödlicher Bestseller - Verena Grüneweg/Karin Pfolz 

Klappentext:
Einen Bestseller zu schreiben, das ist wohl der Wunsch aller Schriftsteller/innen. Doch oft bleibt es ein Traum. Aber kann man das Schicksal eines Buches beeinflussen? Gibt es einen Weg, die perfekte Literatur zu erschaffen?

Cover und Titel gefallen mir sehr gut. Das Buch aus dem Bäume wachsen und der Eispickel passen sehr gut zum Thema.
 
Der Klappentext macht neugiereig, man erkennt die Verbindung zum Titel.

Story-Einstieg:
Endlich ist er da, der Durchbruch. Lange musste sie darauf warten, es war ein schwieriger Weg hin zur Bestseller-Autorin. Doch kaum auf Platz Eins des Bestsellerrankings strecken Freunde und Bekannte die gierigen Hände nach ihr aus. Genervt stellt sie sämtliche Benachrichtigungstöne aus. Dabei sah das ganz von einem Jahr noch ganz anders aus, damals, in ihrer schäbigen Unterkunft...

Charaktere:
Christine, bisher eine erfolglose Autorin, hat plötzlich die Story ihres Lebens vor Augen. Eine Story die ihr ganz bestimmt den Durchbruch bringt, egal zu welchem Preis. Selbstbewusst und unbarmherzig verfolgt sie ihren Weg.
Doch wer ist der geheimnisvolle Beobachter? Was bezweckt er und wen sucht er? 
Tim ist ein egozentrischer Verleger in dessen Welt sich alles um ihn dreht. Auf der Suche nach dem Glück verirrt er sich jedoch ganz gewaltig.

Schreibstil:
Die Autorin bedient sich verschiedener Erzählformen und Erzählstränge. Die Kapitel sind ein Wechsel von Erzählungen in der Ich-Form aus Sicht von Christine und dem geheimnisvollen Beobachter. Dann wiederum gibt es Kapitel in der übergeordneten Erzählform in der der Leser mehr über die anderen unterschiedlichen Charaktere erfährt. Das Buch ist sehr bildhaft und detailreich geschrieben, die Handlung ist durchaus authentisch, zumindest ist solch ein Verhalten ähnlich dem der Protagonisten vorstellbar. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinfühlen, durch die ausführliche Beschreibung der Gefühle kann man schnell eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen. Durch die klare und bildhafte Sprache ist die Begeisterung von Christine fast ansteckend, keine Schachtelsätze trüben den Lesegenuss. Der Spannungsbogen baut sich schnell auf, bleibt das ganze Buch über bestehen und steigert sich zum Ende hin sogar noch.

Fazit:
Erst war mir nicht klar was die einzelnen Erzählsträne miteinander zu tun haben, je weiter man liest desto klarer wird alles und man ist nicht mehr in der Lage das Buch aus den Händen zu legen.


  • 240 Seiten
  • Verlag: Karina Verlag (Nova MD); Auflage: Zweitauflage (10. April 2018)
  • ISBN-10: 9783961116102
  • ISBN-13: 978-3961116102
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